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Cialis Nebenwirkungen

Die Nebenwirkungen von Cialis

Cialis Tabletten

Wie viele Medikamente kann auch Cialis Nebenwirkungen verursachen, wir möchten Ihnen hier alle Informationen über mögliche Nebenwikrungen näher bringen. In der Regel verlaufen die Nebenwirkungen jedoch nur leicht bis mäßig; gerade einmal 10 Prozent der Verwender klagen über etwaige Beschwerden. Im Normalfall wird das Medikament gut bis sehr gut vertragen.

Der Wirkstoff Tadalafil


Bei Cialis handelt es sich um das Medikament Tadalafil. Cialis wird zur Behandlung einer erektilen Dysfunktion beim Mann - also einer Erektionsstörung - verordnet. Dabei soll der Wirkstoff dafür sorgen, dass die Blutgefäße erweitert werden, sodass - im Rahmen der sexuellen Stimulierung - das Blut besser in den Penis strömen und in weiterer Folge eine Erektion ausgelöst werden kann. Tadalafil kann als Bedarfstherapie oder auch dauerhaft - also im Rahmen einer Konstanztherapie - verordnet werden.

Das Präparat steht in 5 mg-, 10 mg- und 20 mg-Dosierungen zur Verfügung. Welche Dosierung empfehlenswert ist, hängt natürlich von der persönlichen Situation des Betroffenen ab. Treten starke Nebenwirkungen auf, sollte die Dosierung reduziert werden. Klagt der Betroffene über Nebenwirkungen, obwohl er die 5 mg-Tabletten konsumiert, sollte er daher die Tablette teilen und beobachten, ob dieselben Nebenwirkungen auch bei einer 2,5 mg-Dosierung auftreten.

Wichtig ist, dass etwaige Nebenwirkungen mit dem Arzt besprochen werden; jener sollte die Dosierung anpassen. Eine Selbstdosierung ist zwar - durch das Teilen der Tablette - möglich, jedoch nur bedingt empfehlenswert. Die Dosierung kann zwar reduziert, darf aber keinesfalls - ohne vorherige medizinische Abklärung - erhöht werden.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?



Häufige Nebenwirkungen 

Vorwiegend klagen die Betroffenen über Kopfschmerzen und/oder Magenbeschwerden. Derartige Nebenwirkungen treten bei 10 bis 30 von 100 Verwendern auf (10 bis 30 Prozent).

Seltene Nebenwirkungen 

Die Betroffenen klagen über eine verstopfte Nase, ein anhaltendes Schwindelgefühl, Hautrötungen oder Muskelschmerzen. Dabei handelt es sich um vorübergehende Nebenwirkungen, die bei 1 bis 10 von 100 Verwendern auftreten (1 bis 10 Prozent). 

Sehr seltene Nebenwirkungen 

Zu den seltenen Nebenwirkungen zählen: Eine lang anhaltende oder schmerzhafte Erektion, Augenbeschwerden oder auch Herzbeschwerden. In seltenen Fällen wurden bereits Herzkrämpfe oder auch Herzinfarkte dokumentiert, wobei die Männer nicht in der körperlichen Verfassung für den Geschlechtsverkehr waren. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass der Verwender im Vorfeld einen Arzt aufsucht und eine körperliche Untersuchung durchführen lässt.

Da eine erektile Dysfunktion mitunter auch ein Symptom für eine organische Erkrankung sein kann, sollten zu Beginn erst die Ursachen herausgefunden und nicht erst die Symptome behandelt werden.

Nebenwirkungen

Welche Wechselwirkungen sind möglich?


Neben den Nebenwirkungen haben wir auch Informationen über die Wechselwirkungen für Sie. Patienten, welche Alpha1-Blocker einnehmen, können - bei gleichzeitiger Verwendung von Cialis - einen Abfall des Blutdrucks herbeiführen. Nehmen Patienten Saquinavir, Itraconazol, Ritonavir, Erythromycin, Ketoconazol, Clarithromycin, Grapefruitsaft und/oder Itraconazol ein, müssen sie vorsichtig sein, da die Tadalafil-Wirkung verstärkt werden kann.

Weitere Medikamente, die zur Behandlung von Erektionsstörungen verordnet wurden, dürfen nicht gleichzeitig mit Cialis eingenommen werden. Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin und/oder Phenobarbital sorgen für eine Senkung des Blutspiegels und können mitunter die Wirkung verringern. Werden blutdrucksende Mittel eingenommen, muss der Patient mit einer verstärkten Blutdrucksenkung rechnen. Cialis sollten nicht mit Doxazosin, einem Blutdrucksenker, kombiniert werden. 

Wann darf das Medikament nicht eingenommen werden?


Cialis dürfen ausschließlich von Männern eingenommen werden, die das 18. Lebensjahr bereits vollendet haben. Ist eine Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Tadalafil oder andere Wirkstoffe, die sich in dem Medikament befinden, bekannt, wird von einer Einnahme abgeraten. Werden Nitrate eingenommen, kommt es zu einer Erweiterung der Herzkranzgefäße und zu einer Blutdrucksenkung. Vorwiegend sollten Cialis auch nicht von Männern eingenommen werden, die bereits unter schweren Herzerkrankungen leiden und denen bereits von sexuellen Aktivitäten abgeraten wurden.

Patienten, die in den letzten 90 Tagen einen Herzinfarkt hatten, sollten ebenfalls keine Cialis einnehmen. Auch bei bestehender oder instabiler Angina pectoris ist es ratsam, dass der Verwender auf das Produkt verzichtet. Patienten, die unter einer Herzinsuffizienz leiden, unkontrollierte Herzrhythmusstörungen oder einen dauerhaft niedrigen Blutdruck (90/50 mm Hg) haben, sollten ebenfalls auf die Einnahme verzichten.

Das gilt auch für Personen, die unter einem erhöhten Blutdruck (Hypertonie) leiden. Des Weiteren dürfen Cialis weder bei Patienten mit Laktose- oder Galactose-Intoleranz und/oder Glucose-Galactose-Malabsorption verabreicht werden. 

Alkohol kann die Wirkung mindern


Tadalafil, der in Cialis enthaltene Wirkstoff, wird in die Gruppe der Phosphodiesterase Typ 5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) eingeordnet. In jene Kategorie fallen auch die Wirkstoffe Vardenafil (Levitra) und Sildenafil (Viagra).

Cialis wirken nur dann, wenn der Verwender sexuell stimuliert wird. Zu beachten ist, dass ein erhöhter Blutalkoholspiegel die Wirkung abschwächt; mitunter kann die Wirkung auch gänzlich ausbleiben. Die Wirkung wird aber nicht durch den Verzehr fettiger Nahrungsmittel beeinträchtigt.